....und da ist zum Beispiel diese Sängerin. Wir müssten schon taub sein, um nicht zu bemerken, dass diese Frau Gold in der Kehle hat. Jedenfalls singt Judith Erb wie …, ja wie eigentlich? Eigentlich wie Judith Erb. Und das ist mehr als ein Kompliment. Denn was auch immer sie vorträgt: Anleihen an die großen Originale vermeidet sie gekonnt. Was sie nämlich besonders gut kann: swingen, jazzen, bluesen, und vor allen Dingen die ‚balada‘, schlicht das gemeine Tanzlied oder die Pop Ballade. Mit ‚Nothing Else Matters‘ hat sie einen Jahrhundert-Schmachtfetzen ins Repertoire genommen, von dem ich hoffe, er bleibt uns lange erhalten. Das ist Gänsehaut pur. Und auch mit Ihrer Annäherung an die verletzliche Lyrik eines Rio Reiser "Junimond" hat Judith Erb voll in meine traurige Seele getroffen. Muss ich noch erwähnen, dass auch diese grandiose Pop Ballade ‚Die Tänzerin‘von eben jener Ulla Meinecke, ebenfalls zu den Highlights der Judith Erb zählt? Natürlich muss ich das. .... Auszug Konzertkritik Gersfeld, 06.12.2013 von Klaus Heiligenstühler

"...herausragend neben den beiden Instrumentalisten ist die Sängerin Judith Erb, die ihre samtweiche und ausdrucksstarke Stimme für diese intime und melodiöse Musik ideal einsetzt. Ob nun traumwandelnd im Opener „Heaven“ oder im Sprechgesang erzählend in „Midnight Sun“ – ihr zuzuhören lohnt schon den Erwerb dieser CD..." (Klaus Mümpfer, Jazzpages)

"...wer für anspruchsvollen melodischen Pop mit melancholischer Einfärbung ein offenes Ohr hat, sollte das Konzert nicht verpassen. Anis und Schnittlauch, das ist zunächst die Ausnahmesängerin Judith Erb, die auch die Songs der Formation schreibt. Die Stimme ist ein Hypnotikum, dem man sich nicht entziehen kann. Eingebettet ist der Sirenengesang in groovige Bassläufe, für die Nicole Badila zuständig ist. Den sicheren Beat, der das Tanzbein zum Zucken bringt, liefert Oliver Zapf mit dem Schlagzeug. Für die weinende Gitarre sorgt Thomas Walter. Ausschließlich Eigenkompositionen spielen die vier und dabei zeigen sie eine Spiellaune, die mitreißt. Stilistisch könnte man von melodischem Pop mit leichtem jazzigen Einschlag sprechen, aber so einfach ist das natürlich nicht. Viele Einflüsse klingen durch und wie der seltsame Name schon andeutet, kann man sich auf musikalische Delikatessen einstellen.”
(FRIZZ/05.2009)"

"...Was das Duo zu bieten hatte, konnte sich hören lassen und beeindruckte die Zuhörer. Dass das Publikum nicht mit Beifall geizte, war nur gerecht. Allein schon die außergewöhnliche Konstellation, die einen so ganz anderen Sound ermöglicht und zudem auch noch Raum für Kreativität bietet, wurde von den beiden Musikerinnen genutzt. Sie gingen ganz in ihrer Sache auf. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete Eigenkompositionen ebenso wie Jazzstandards, Latin und Pop in deutscher und englischer Sprache. Dass Judith Erb und Nicole Badila der Musik verbunden sind, war gleich von Beginn an zu spüren. Leidenschaft, Kompetenz, Charme, Feinsinn und Energie flossen in den kammermusikalischen und feinen Klang der Interpretationen ein. Bereits beim jazzigen Eröffnungslied “Alice in Wonderland” zog das Duo die Zuhörer in seinen Bann.”
(ka/Gießener Allgemeine/06.2011)

"...es war wieder einmal ein Konzert der Extraklasse, Judith Erb bestach, wie schon bei den vorherigen Konzerten, durch ihre ausdrucksstarke, klare Stimme..." (stz)

"...die Musik harmoniert bestens mit Judith Erbs "glockenklarer Stimme", heißt es. Als "gefühlvoll" und "hinreißend" wurde das Konzert bezeichnet..." (Freies Wort)

"...die junge Frau mit der warmen Stimme und der natürlichen Ausstrahlung eroberte an diesem Abend wieder einmal das Publikum. Kein Konzert ist wie das andere, erst recht nicht, wenn es um Jazz geht. Leidenschaftlich und hingebungsvoll..." (Freies Wort)

"...eine zarte Frau mit einer Stimme so kräftig und gleichzeitig so glockenklar, dass die Zuhörer gebannt lauschten..." (Grit Wolkowicz)

"Die leisen femininen Töne wachsen mit ihr in uns zur lauten Kraft ..." (Heike Böcke, Autorin)

 

GEBOREN UM ZU SINGEN UND ZU SEIN
 

Wenn du zum Mikrofon greifst
den Rücken streckst
die Augen schließt
langsam abtauchst
nimmst du mich mit
Schon beim ersten Ton deiner Stimme
tauche ich ab
in deine Welt

Eine leise Reise
dennoch voller Kraft
Eine gute Welt
dennoch auch mit Kampf
Eine lyrische Ton - Welt
voller Worte Fragen und Antworten
Eine wilde Welt
dennoch weich behütend
Eine laute Welt
gerade wegen dieser leisen Kraft

Bescheiden Warmherzig Behutsam Bedacht
formst du jeden Ton...
Deinem Wesen entsprechend
machst du nichts großes daraus,
dass du es bist
die singt
aber du machst aus der Musik was großes
weil du sie in den Vordergrund stellst
und nicht dich...
Danke für jeden gefühlten Ton...

Für Judith von Heike Böcke (Autorin, Moderatorin, Schauspielerin) 2015

 

  • City News 01-2016_1
  • City News 01-2016_2

  • Bass Professor - CD Rezension
  • CD-Rezension Bassquarterly.kleiner